Cortina
d’Ampezzo ist wohl die Ortschaft in den Dolomiten, die am engsten
mit der Skigeschichte als Urlaub auf dem Schnee verbunden ist.
Bereits zu Beginn des vorigen Jahrhunderts tummelte sich der
Adel aus ganz Europa
auf den verschneiten Wiesen mit zwei Holzbrettern
unter den Füßen. Außerdem ist Cortina wegen der Olympischen
Winterspiele 1956 bekannt geworden. Es war nicht nur eine außerordentliche
Veranstaltung, die in den Herzen all jener, welche aus nah
und fern die Spiele miterlebt haben, unvergessliche Augenblicke
hinterlassen hat, es war auch die erste Olympiade, die im Fernseher
übertragen wurde: die eindrucksvollen Bilder, damals noch in
schwarz-weiß, wurden bereits damals weltweit bewundert. Wer
sich entschlossen hat, den Winterurlaub in den Dolomiten zu
verbringen, kann auf einen Tagesausflug in diese mythische
Ortschaft nicht verzichten. Cortina bietet den Skifahrern in
unmittelbarer Umgebung 140 km bestens präparierte Pisten.
Die
am meisten befahrenen sind die so genannten „historischen“
Pisten: die „Forcella Rossa“ der Tofana, die olympische Abfahrt
von Pomedes bis Rumerlo, die „Vertigine Bianca“, die „Cacciatori“
sowie die Piste „Vitelli“ auf dem Faloria, auf welcher vor
einem halben Jahrhundert der olympische Riesentorlauf ausgetragen
wurde.
Es bieten sich verschiedene Routen, die nach dem Interesse,
den Erwartungen und der körperlichen Verfassung der Teilnehmer
zu vereinbaren sind.